Die meisten Bassisten zupfen mit zwei Fingern der rechten Hand: Zeigefinger und Mittelfinger wechseln sich ab – wie zwei Beine, die gehen. So bleibt jeder Finger locker, und du kannst auch schnelle Töne gleichmäßig spielen.
So geht der Wechselschlag
- Leg den Daumen auf den Tonabnehmer oder auf die E-Saite. Er ist deine Stütze.
- Zieh die Fingerkuppe des Zeigefingers über die Saite zu dir hin, bis sie an der nächsten Saite liegen bleibt. Das ist ein Anschlag mit Auflage: Er klingt voll und rund.
- Jetzt der Mittelfinger, dann wieder der Zeigefinger – immer im Wechsel, auch wenn du die Saite wechselst.
- Fang langsam an, zum Beispiel mit dem Metronom auf 60, vier Töne pro Klick auf der leeren E-Saite.
Mit dem Plektrum
Mit einem Plektrum klingt der Bass härter und knackiger – gut für Rock. Halte es zwischen Daumen und Zeigefinger, nur die Spitze schaut heraus. Für den Anfang reichen Abschläge: immer von oben nach unten. Ein mittelstarkes Plektrum (etwa 0,7 bis 0,9 mm) ist für Kinderhände angenehm.
Andere Saiten still halten
Dicke Saiten schwingen gern mit, auch wenn du sie nicht spielst. Das brummt. Zwei Tricks helfen: Der Daumen der rechten Hand liegt auf den tieferen Saiten, und die Finger der linken Hand berühren die höheren Saiten ganz leicht. Wenn ein Ton aufhören soll, heb den greifenden Finger nur ein bisschen an, ohne die Saite loszulassen – dann ist er sofort still.