G-Dur gehört zu den wichtigsten Akkorden überhaupt. Der übliche Griff spannt die Hand aber über alle sechs Saiten – für kleine Hände ist das viel. Hier sind vier Wege, vom leichtesten bis zum vollen Klang. Alle bestehen aus den Tönen G, B und D.
1. Mini-G: ein Finger
Ringfinger auf die hohe e-Saite im 3. Bund und nur die vier dünnen Saiten anschlagen: D, G, B und G. Der tiefste Ton ist D, nicht G – deshalb klingt das Mini-G etwas leichter. Es ist der beste Start und passt gut zu Mini-C und D.
2. Daumen-G: zwei Finger, voller Klang
Leg den Daumen über den Hals und drück die tiefe E-Saite im 3. Bund. Mit seiner Spitze berührt er die A-Saite, damit sie nicht mitklingt. Dazu der Ringfinger auf die hohe e-Saite im 3. Bund. Jetzt darfst du über alle Saiten schlagen – die A-Saite bleibt gedämpft still, deshalb steht im Griffbild dort ein x. Der tiefste Ton ist ein G. Das klappt mit großen Händen und dünnem Hals besser.
3. Das volle G mit drei Fingern
Mittelfinger auf die tiefe E-Saite im 3. Bund, Zeigefinger auf die A-Saite im 2. Bund, Ringfinger auf die hohe e-Saite im 3. Bund. Alle sechs Saiten klingen. Das ist der Griff aus dem Griffbild unten.
G4. Rock-G: vier Finger, schnellere Wechsel
Wie das volle G, aber der Ringfinger liegt auf der B-Saite und der kleine Finger auf der hohen e-Saite, beide im 3. Bund. Das sieht schwerer aus, aber beim Wechsel zu Cadd9 oder Dsus4 bleiben diese beiden Finger einfach liegen. Mehr dazu unter Lagerfeuer-Tricks.