Singen und Spielen gleichzeitig – so klappt es Schritt für Schritt

Singen und gleichzeitig spielen ist wie Kopf streicheln und Bauch kreisen: Jedes für sich ist leicht, zusammen verknotet sich erst mal alles. Das geht allen so. Der Trick: Eine Sache muss von allein laufen, bevor die zweite dazukommt – und das ist fast immer die Begleitung.

Fünf Schritte

  1. Begleitung auf Autopilot: Spiel das Lied so lange, bis du die Akkordwechsel ohne Hinsehen schaffst. Am Anfang reicht ein Abschlag auf jeden Schlag.
  2. Text sprechen: Spiel weiter und sprich den Liedtext im Rhythmus dazu, ohne Melodie – wie ein Rap.
  3. Summen: Jetzt summst du die Melodie. Summen ist leichter als Singen, weil du nicht an den Text denken musst.
  4. Singen mit wenig Anschlag: Sing den Text und schlag nur einmal pro Takt an, auf die Eins. Dann zweimal, dann auf jeden Schlag.
  5. Wechselstellen merken: Schau, auf welcher Silbe der Akkord wechselt. Oft ist das ein betontes Wort. Diese Silben sind deine Wegweiser.

Die richtige Tonart für deine Stimme

Ist ein Lied unangenehm hoch oder brummig tief, liegt es nicht an dir, sondern an der Tonart. Verschieb das Lied, bis du bequem singen kannst. Kinderstimmen liegen meist höher als Erwachsenenstimmen. In der App zeigt dir der ★-Vorschlag eine Tonart, die einfache Griffe und eine gute Stimmlage verbindet. Wie das Verschieben funktioniert, steht in Transponieren.

So hilft die App

Im Liedplayer steht jeder Akkord genau über der Silbe, auf der er wechselt. Im Modus „Wartet auf mich“ hält die Begleitung an jedem Wechsel an, bis du so weit bist. Bei Liedern mit Melodie kannst du die Melodie mitspielen lassen und erst einmal mitsummen. Gut zum Anfangen: Zum Geburtstag viel Glück und Hänschen klein.

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