Die Bariton-Ukulele ist die größte und tiefste Ukulele. Gestimmt ist sie genau wie die vier hohen Saiten einer Gitarre: D, G, B und E. Neue Saiten dehnen sich anfangs stark – deshalb stimmst du am besten vor jedem Üben. Mit etwas Übung dauert das nur eine Minute.
Die Zieltöne
- 4. Saite (oben, die tiefste): D (D3)
- 3. Saite: G (G3)
- 2. Saite: B (B3, im Deutschen auch H)
- 1. Saite (unten, die höchste): E (E4)
Anders als bei der Sopran-Ukulele gibt es hier kein „hohes G“: Die Töne werden von oben nach unten immer höher. Die D- und die G-Saite sind meist mit feinem Metalldraht umsponnen, damit sie tief und kräftig klingen.
Mit dem Stimmgerät
- Öffne das Stimmgerät und erlaube das Mikrofon.
- Zupf eine Saite an und lass sie klingen.
- Ist der Ton zu tief, drehst du den Wirbel so, dass die Saite straffer wird. Ist er zu hoch, lockerst du sie ein wenig.
- Dreh in kleinen Schritten und zupfe dabei immer wieder an. So schießt du nicht über das Ziel hinaus.
Nach Gehör: die Saiten untereinander
Wenn die D-Saite stimmt, kannst du die anderen danach stimmen. Greif den angegebenen Bund und vergleiche mit der leeren Nachbarsaite – beide Töne sollen gleich klingen:
- D-Saite im 5. Bund = G-Saite leer
- G-Saite im 4. Bund = B-Saite leer
- B-Saite im 5. Bund = E-Saite leer
Zum Schluss schlägst du alle Saiten leer an. Es klingt ein weicher, etwas verträumter Akkord: Em7.
Em7