Ukulelen gibt es in vier Größen: Sopran, Konzert, Tenor und Bariton. Die ersten drei werden meist gleich gestimmt (G C E A). Die Bariton-Ukulele ist anders: größer, tiefer – und mit einer eigenen Stimmung.
Größe
Eine Sopran-Ukulele ist etwa 53 cm lang, eine Bariton-Ukulele etwa 76 cm. Hals und Bünde sind länger, die Abstände zwischen den Bünden größer. Für kleine Hände ist das am Anfang etwas mehr Strecke – für größere Kinder, Jugendliche und Erwachsene ist es oft sogar bequemer. Am besten probierst du beide im Musikgeschäft aus.
Stimmung und Klang
- Sopran: G C E A, mit „hohem G“ – die oberste Saite ist höher als die zweite. Das gibt den hellen, typischen Ukulele-Klang.
- Bariton: D G B E – jede Saite eine Quarte tiefer als bei der Sopran-Ukulele, und von oben nach unten immer höher. Sie klingt voll und warm, fast wie eine Konzertgitarre.
Gleiche Form, anderer Name
Weil alle Saiten um denselben Abstand tiefer gestimmt sind, passen die Griffformen der Sopran-Ukulele auch auf die Bariton-Ukulele. Sie klingen nur fünf Halbtöne tiefer – und heißen deshalb anders:
- Die Form von C auf der Sopran-Ukulele ist auf der Bariton-Ukulele ein G.
- Die Form von F wird zu C.
- Die Form von G wird zu D, die von G7 zu D7.
- Die Form von Am wird zu Em.