Von der Bariton-Ukulele zur Gitarre: Was du schon kannst

Eine Gitarre hat sechs Saiten: E A D G B E. Die Bariton-Ukulele hat genau die vier hohen davon: D G B E. Alles, was du auf diesen vier Saiten gelernt hast, klingt auf der Gitarre gleich – mit denselben Bünden und denselben Akkordnamen.

Deine Griffe auf der Gitarre

Auf der Gitarre greifst du die vier hohen Saiten genau wie gewohnt. Für den vollen Klang kommen oft noch Töne auf den zwei tiefen Saiten dazu:

  • G: wie auf der Bariton-Ukulele, dazu tiefe E-Saite im 3. Bund und A-Saite im 2. Bund.
  • C: wie auf der Bariton-Ukulele, dazu A-Saite im 3. Bund. Die tiefe E-Saite schlägst du nicht an.
  • D, D7 und Dm: genau wie auf der Bariton-Ukulele. Die zwei tiefen Saiten schlägst du nicht an.
  • Em: wie auf der Bariton-Ukulele, dazu A-Saite im 2. Bund; die tiefe E-Saite klingt leer mit.
  • Am: wie auf der Bariton-Ukulele, dazu die leere A-Saite. Die tiefe E-Saite schlägst du nicht an.
D132

Was neu ist

  • Der Hals ist breiter und länger, die Finger müssen etwas weiter greifen.
  • Eine Westerngitarre hat Stahlsaiten. Die drücken am Anfang stärker auf die Fingerkuppen als die Nylonsaiten der Bariton-Ukulele. Eine Konzertgitarre hat Nylonsaiten und fühlt sich vertrauter an.
  • Manche Akkorde brauchen einen Barré: Der Zeigefinger drückt mehrere Saiten auf einmal. Das kennst du vielleicht schon vom F auf der Bariton-Ukulele.

Passt dazu