Der E-Bass hat vier Saiten und klingt genau eine Oktave tiefer als die vier tiefen Saiten der Gitarre. Seine Saiten sind dick und mit Draht umsponnen – die tiefe E-Saite schwingt nur gut 41-mal in der Sekunde. Deshalb brummt der Bass so schön und hält eine ganze Band zusammen.
Die Zieltöne
- 4. Saite (oben, die dickste): E (E1)
- 3. Saite: A (A1)
- 2. Saite: D (D2)
- 1. Saite (unten, die dünnste): G (G2)
Mit dem Stimmgerät
- Schließ den Bass an den Verstärker an und dreh ihn leise auf. Ohne Verstärker klingt ein E-Bass sehr leise – dann halte das Handy nah an die Saiten.
- Öffne das Stimmgerät, erlaube das Mikrofon und zupf eine Saite kräftig an.
- Zu tief? Dreh den Wirbel so, dass die Saite straffer wird. Zu hoch? Lockere sie ein wenig. Die Mechaniken am Bass sind groß – schon eine kleine Drehung verändert viel.
Handy-Mikrofone hören sehr tiefe Töne nur schwach. Das Stimmgerät der App achtet deshalb auch auf die Oberschwingung eine Oktave höher – dort ist der Ton viel lauter. Wenn die Nadel trotzdem zappelt, zupf etwas weiter vom Steg weg und lass die Saite ruhig ausklingen.
Nach Gehör: der 5. Bund
Ist die E-Saite gestimmt, kannst du den Rest ohne Gerät stimmen: Greif die E-Saite im 5. Bund – das ist ein A. Die leere A-Saite muss genauso klingen. Dann A-Saite im 5. Bund gegen die leere D-Saite, D-Saite im 5. Bund gegen die leere G-Saite. Hörst du ein Wabern, ist eine Saite noch nicht ganz richtig – dreh langsam, bis es verschwindet.