Woche 19 von 24
Ziel: Du lernst den vollen G-Dur-Akkord mit drei Fingern und spielst ein Abendlied.
Wiederholung
Spiel einmal den 12-Takt-Blues in C – Akkorde oder Riff.
Schritt für Schritt
- G: Zeigefinger auf die C-Saite im 2. Bund, Mittelfinger auf die A-Saite im 2. Bund, Ringfinger auf die E-Saite im 3. Bund. Griffbild: G.
- G sieht aus wie ein kleines Dreieck – wie G7, nur andersherum. G klingt fester und „fertiger“ als G7.
- Prüf jede Saite einzeln. Die leere G-Saite oben muss mitklingen.
- Wechsel C ↔ G: Der Ringfinger wandert von der A-Saite (3. Bund) zur E-Saite (3. Bund) – er bleibt im selben Bund.
Jetzt wird Musik gemacht: dein Stück
„Der Mond ist aufgegangen“ mit C, G und F – ruhig gezupft oder sanft geschlagen. Fröhlicher: „Ein Vogel wollte Hochzeit machen“.
Hausaufgabe bis zum nächsten Mal
Fünf Tage, je etwa zehn Minuten:
- G greifen, jede Saite prüfen – fünfmal.
- C ↔ G: Ringfinger bleibt im 3. Bund.
- „Der Mond ist aufgegangen“ mit Begleitung.
- Spaß: Spiel es abends als Gute-Nacht-Lied.
Geschafft, wenn …
- bei G alle vier Saiten klingen
- du „Der Mond ist aufgegangen“ ganz begleitest
Wenn es hakt
- Die Finger stehen sich im Weg? Setz zuerst den Ringfinger, dann Zeige- und Mittelfinger.
- Die A-Saite schnarrt? Der Mittelfinger muss nah ans Bundstäbchen.
Für Lehrkräfte: Ablauf in der Stunde
- ≈ 10 Min. Einstieg: G7 und G vorspielen – welcher will weiter, welcher ist angekommen?
- ≈ 15 Min. Übung: C ↔ G im Takt, erst je vier, dann je zwei Schläge. Partner prüfen die G-Saite.
- ≈ 20 Min. Gemeinsames Lied: „Ein Vogel wollte Hochzeit machen“ – jede Strophe ein anderes Kind als Vorsänger.
Differenzierung: Wer schon sicher ist, spielt das Stück mit Runter-rauf oder hilft einem Partner; wer noch Zeit braucht, schlägt nur auf der Eins jedes Taktes an.
An die Tafel: openstring.de/ukulele/lektion/19/