Die ersten Akkorde auf der Mandoline: G, C, D und Em

Mit G, C und D kannst du auf der Mandoline schon sehr viele Lieder begleiten, mit Em noch mehr. Alle vier Griffe liegen ganz am Anfang des Halses und brauchen nur zwei Finger.

Doppelsaiten greifen

Jeder Finger drückt immer beide Saiten eines Paares zugleich. Setz die Fingerkuppe mittig auf das Paar, dicht hinter das Bundstäbchen. Die Bünde liegen eng beieinander, deshalb rücken die Finger dicht zusammen – bei den ersten Akkorden meist so: Zeigefinger im 1. oder 2. Bund, Mittelfinger im 2. oder 3., Ringfinger im 3. oder 4., kleiner Finger im 4. oder 5.

1. G-Dur

Für G setzt du den Mittelfinger in den 2. Bund der A-Saiten und den Ringfinger in den 3. Bund der E-Saiten. Die G- und die D-Saiten klingen leer.

G23

2. C-Dur

Für C rutschen beide Finger einfach ein Saitenpaar nach oben: Mittelfinger in den 2. Bund der D-Saiten, Ringfinger in den 3. Bund der A-Saiten. Die G- und die E-Saiten klingen leer. Der Wechsel G – C ist deshalb besonders leicht.

C23

3. D-Dur

Für D greifst du den 2. Bund gleich zweimal: den Zeigefinger auf den G-Saiten und den Mittelfinger auf den E-Saiten. Die D- und die A-Saiten in der Mitte klingen leer – achte darauf, dass deine Finger sie nicht berühren.

D12

4. e-Moll

Für Em liegen zwei Finger nebeneinander im 2. Bund: der Zeigefinger auf den D-Saiten, der Mittelfinger auf den A-Saiten. Em klingt weicher und etwas traurig – ein schöner Gegenpart zu G.

Em12

Der erste Wechsel

Übe zuerst G und C im Wechsel: viermal anschlagen, wechseln, viermal anschlagen. Schlag mit einem Plektrum locker über alle Saiten. Wenn das klappt, nimm D dazu. Mit G, C und D kannst du schon unzählige Lieder begleiten. Im Akkord-Spiel übst du die Wechsel mit dem Mikrofon.

Akkord-Spiel starten

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