Woche 7 von 24
Ziel: Du schlägst gleichmäßig runter und rauf und spielst damit zwei Lieder.
Wiederholung
„Old MacDonald“ mit F und C7 – klappt der Wechsel schon ohne Hinschauen?
Schritt für Schritt
- Bis jetzt hast du nur runter geschlagen. Jetzt kommt rauf dazu: runter mit dem Fingernagel, rauf mit der Fingerkuppe.
- Zähl dabei: „eins und zwei und drei und vier und“. Auf die Zahlen geht es runter, auf „und“ rauf.
- Die Hand schwingt immer weiter wie ein Pendel – auch wenn du mal nicht triffst. So bleibt der Rhythmus stabil.
- Übe im Rhythmus das Muster „Runter-rauf“, erst auf „Langsam“. Mehr dazu: Schlagmuster lernen.
- Rauf brauchst du nicht alle Saiten zu treffen – zwei oder drei reichen. Rauf darf leiser sein als runter.
Jetzt wird Musik gemacht: dein Stück
Erst „Runter-rauf“ mit F im Rhythmus-Werkzeug. Dann „Yankee Doodle“ und „Ode an die Freude“ mit F und C7 – jetzt mit Runter-rauf!
Hausaufgabe bis zum nächsten Mal
Fünf Tage, je etwa zehn Minuten:
- Runter-rauf ohne Akkord, nur auf leeren Saiten, mit Metronom.
- Runter-rauf mit F, dann mit C7.
- „Yankee Doodle“ mit Runter-rauf.
- Spaß: Spiel ein Lied deiner Wahl und klopf dabei mit dem Fuß.
Geschafft, wenn …
- deine Hand gleichmäßig runter und rauf schwingt
- du ein Lied mit Runter-rauf ganz durchspielst
Wenn es hakt
- Die Hand bleibt hängen? Schlag nicht zu tief in die Saiten – nur leicht drüberstreichen.
- Es wird immer schneller? Stell das Metronom auf „Langsam“ und zähl laut mit.
Für Lehrkräfte: Ablauf in der Stunde
- ≈ 10 Min. Einstieg: Alle machen die Pendelbewegung in der Luft, ohne Ukulele, und sprechen „runter-rauf“.
- ≈ 15 Min. Übung: Hälfte spielt nur runter, die andere Hälfte runter-rauf – gleichzeitig zum Metronom.
- ≈ 20 Min. Gemeinsames Lied: „Ode an die Freude“ – erst langsam singen, dann mit Runter-rauf begleiten.
Differenzierung: Wer schon sicher ist, spielt das Stück mit Runter-rauf oder hilft einem Partner; wer noch Zeit braucht, schlägt nur auf der Eins jedes Taktes an.
An die Tafel: openstring.de/ukulele/lektion/7/