Woche 21 von 24
Ziel: Du lernst Em und spielst bekannte Lieder in der Tonart G.
Wiederholung
A7 und D7 greifen – klingt dein D7 schon klar?
Schritt für Schritt
- Em: Zeigefinger auf die A-Saite im 2. Bund, Mittelfinger auf die E-Saite im 3. Bund, Ringfinger auf die C-Saite im 4. Bund. Griffbild: Em.
- Die Finger bilden eine schräge Treppe. Die leere G-Saite klingt mit.
- Ein Lied lässt sich in eine andere Tonart verschieben: Alle Akkorde rücken gleich weit. Aus C – Am – F – G7 wird in G: G – Em – C – D7.
- Die Links unten öffnen die Lieder gleich in G. Im Lied kannst du die Tonart auch selbst mit + und − ändern. Mehr: Transponieren.
Jetzt wird Musik gemacht: dein Stück
„Hänschen klein“ in G mit G und D7 – das kennst du schon, nur mit neuen Griffen. Dann „Am Lagerfeuer“ in G mit G, Em, C und D7 – es klingt anders als in C.
Hausaufgabe bis zum nächsten Mal
Fünf Tage, je etwa zehn Minuten:
- Em greifen, jede Saite prüfen – fünfmal.
- G – Em – C – D7, je vier Schläge.
- „Hänschen klein“ in G und in C – hör den Unterschied.
- Spaß: „Am Lagerfeuer“ in G mit Insel-Schlag.
Geschafft, wenn …
- bei Em alle vier Saiten klingen
- du ein Lied in G ganz begleitest
Wenn es hakt
- Der Ringfinger erreicht den 4. Bund nicht? Lass den Daumen hinten tiefer rutschen und dreh das Handgelenk etwas nach vorn.
- Em ist anfangs schwer – das ist normal. Übe ihn eine Woche lang jeden Tag kurz, dann sitzt er.
Für Lehrkräfte: Ablauf in der Stunde
- ≈ 10 Min. Einstieg: „Hänschen klein“ in C und in G vorspielen. Was ist gleich, was anders?
- ≈ 15 Min. Übung: Tabelle an der Tafel – C→G, Am→Em, F→C, G7→D7. Die Klasse spielt Zeile für Zeile.
- ≈ 20 Min. Gemeinsames Lied: „Am Lagerfeuer“ in G – wer mag, singt eine zweite Stimme.
Differenzierung: Wer schon sicher ist, spielt das Stück mit Runter-rauf oder hilft einem Partner; wer noch Zeit braucht, schlägt nur auf der Eins jedes Taktes an.
An die Tafel: openstring.de/ukulele/lektion/21/